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Unser ehemaliger Schulkamerad Schukri Morad 2004 zur Weihnachtszeit.
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Schreckensnachricht für die Goetheschüler. Die letzten Tage vor Weihnachten waren für die Goethe-Schüler der Oberstufe von der Nachricht über die drohende Abschiebung der Familie Morad überschattet. Freude über die bevorstehenden Ferien und das Weihnachtsfest wollten nicht so richtig aufkommen. Die Schüler waren betroffen, sie bangten um das Schicksal ihrer ehemaligen Schulkameraden Fabronia und Schukri Morad. Die Schulsprecherin der Goethe-Schule, Jessica Kohlbrenner, ging mit ihren Kameraden von Klassenzimmer zu Klassenzimmer und sammelte Unterschriften gegen die Abschiebung. Goethe-Schüler nahmen auch an den Mahnwachen vor dem Rathaus teil. Im Hauptschul-Gottesdienst am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien wurde an die Familie Morad gedacht. Am letzten Tag diesen Jahres wird ein Gruß der Goethe-Schüler an Fabronia, Schukri und den kleinen Bruder Nur in der Badischen Zeitung erscheinen: WIR WOLLEN, DASS DIE FAMILIE MORAD IN DEUTSCHLAND BLEIBEN KANN!
"Der Sonntag", 29. Januar 2006 Seit dem 15. Januar befindet sich die von der Abschiebung bedrohte syrische Familie Morad im Kirchenasyl der Rheinfelder Gemeinde St. Josef. Diese Woche hat sich eine weitere Hoffnung auf Bleiberecht zerschlagen. Der Petitionsausschuss des Landtags sah keine Möglichkeit, dem Ansinnen der Familie zu entsprechen. Nun stehen die Morads vor einer schwierigen Entscheidung, die Pfarrgemeinde will ihnen vorerst weiter Schutz gewähren. Die Entscheidung des Petitionsausschusses war kurz und klar: Er könne sich nicht über Bundesrecht erheben und sehe keine Möglichkeit, dem Ansinnen der Morads zu entsprechen. Damit bleibt für die Familie nur, weiterhin Schutz in den Räumen der Pfarrgemeinde St. Josef in Rheinfelden zu suchen. Dort wird sie von einem großen Personenkreis unterstützt. In der Regel respektieren Behörden den Kirchenraum und dringen trotz rechtlicher Handhaben nur äußerst selten ein, um Schutzsuchende festzunehmen. ...Solange sich die Morads im Schutz des Kirchenasyls befinden, ist noch eine andere Sache zu klären: Paul Schmidle möchte sich mit beim Regierungspräsidium dafür einsetzen, den Kindern wenigstens den weiteren Schulbesuch zu ermöglichen.
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Die Schüler der Goethe-Schule spenden für die Familie Morad. Am 26. Januar fand an der Goethe-Schule eine Schuldisco statt. Die SMV nahm an dieser Veranstaltung 270 Euro ein. Sie beschloss einstimmig dieses Geld der Familie Morad zur Verfügung zu stellen. Wir danken den Schülern für ihr Engagement und ihre Anteilnahme.
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"Der Sonntag", 04. Juni 2006 Die fünfköpfige Familie Morad aus Rheinfelden kann sich über eine kurze Verschnaufpause freuen. Am Freitag konnte sie nach viereinhalb Monaten ihr Kirchenasyl verlassen, weil das Regierungspräsidium einen vorläufigen Abschiebestopp erließ.
Foto: Jochen Fillisch
Jetzt hofft die Familie, die seit über sieben Jahren in Deutschland lebt, auf eine positive Entscheidung der Härtefallkommission. Ohne die Solidarität der Bevölkerung und der Kirche wäre die Familie längst in Syrien. Dass Handlungsbedarf für eine Altfall-regeling besteht, darüber herrscht weitgehend Konsens. Die nächste Möglichkeit dazu bietet die Innenministerkonferenz im November in Bayern.
Anmerkung: Die Schülerinnen, Schüler und das Lehrerkollegium der Goethe-Schule freuen sich mit der Familie Morad über diese Verschnaufpause und drücken der Familie ganz fest die Daumen für einen positiven Bescheid der Härtefallkommission.
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